Vom Studium zur eigenen Kanzlei
April 29th, 2010 April 29th, 2010 Posted in UncategorizedNo Comments
Für fast jeden Jurastudenten ist es der Traum irgendwann einmal eine eigene Kanzlei zu haben. Dieses Vorhaben habe ich vor 2 Jahren angegangen und ich stecke immer noch drin.
Schon im Laufe des Studiums und während meiner Praktikas war mir klar, dass ich ungern in einem Angestelltenverhältnis arbeiten möchte. Mein Ziel war es also schon nach ungefähr 5 Semestern alles zu tun, um nach dem 2. Staatsexamen Chef in meiner eigenen Kanzlei zu sein.
Der Wunsch konkretisierte sich, als ich während meiner Referendarzeit in einer Kanzlei arbeitete, deren Rechtsanwalt kurz vor seinem wohlverdienten „Ruhestand“ stand. Wir beschlossen also einen Kompromiss, der beiden Seiten Vorteile versprach. Ich arbeitete neben meinem Referendariat in seiner Kanzlei und lernte die praktische Juristerei, die Rechtsberatung. Zudem stellte er mir in Aussicht, dass wenn ich das 2. Staatsexamen mit Prädikat abschließen würde, würde er mir die Kanzlei übergeben. Natürlich nicht einfach so und umsonst, aber doch zu sehr großzügigen Konditionen.
So, und nun ist es soweit. Vor Kurzem habe ich das 2. juristische Staatsexamen mit einem Notendurchschnitt von 10,2 abgeschlossen. Weit besser als ich erhofft hatte. Denn ich hatte zeitweise die Praxis in Sachen Recht weit mehr in den Mittelpunkt gerückt, als die Theorie. Und so darf ich mich seit knapp 2 Wochen “Rechtsanwalt” nennen. Gleichzeitig wurde ich Junior-Partner in der Kanzlei. Mein Partner übergibt mir nach und nach seine Mandate.
Seit dem ich Anwalt bin und Verantwortung für die rechtlichen Angelegenheiten meiner Mandanten trage habe ich das Gefühl sehr nahe am Ziel zu sein, was meine beruflichen Ziele betrifft. Hier kann ich mich verwirklichen und meinen Mandanten helfen. In den nächsten Beiträgen soll es noch mehr um meine Arbeit gehen und um den Weg, wie ich es vom Studium bis hier her geschafft habe.
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